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Liste der in der AG Fröber laufenden Dissertationsarbeiten

Name:

Andreas Wohlleben

Studiengang
Ziel:

Humanmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Angeborene Fehlbildungen – eine Gegenüberstellung pränataler und postmortaler Befunde

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

Angeborene Fehlbildungen können heute im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge dank moderner Ultraschall-Technologie frühzeitig diagnostiziert werden. Zum Zwecke der Überprüfung der sonographischen Befundermittlung auf Genauigkeit und Vollständigkeit sollen die pränatalen den postmortalen Untersuchungsergebnissen gegenübergestellt werden. Ziel der Untersuchung ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der pränatalen Sonographie hinsichtlich der Feindiagnostik angeborener Fehlbildungen auszuloten. Dabei geht es vor allem darum, die morphologische Vielgestaltigkeit angeborener Fehlbildungen in Wort und Bild zu erfassen, damit dieser bei der Ausbildung und der Anwendung der Ultraschall-Technologie vermehrt Beachtung geschenkt wird, um letztlich die pränatale Diagnostik weiter zu verbessern.

Publikation(en):

Betreuer:

Dr. R. Fröber, Prof. Dr. E. Schleußner

 

 

Name:

Robert Schneider und Julia Reuter

Studiengang
Ziel:

Zahnmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Untersuchungen zur arteriellen Blutversorgung des interforaminalen Unterkiefersegmentes in Hinblick auf eine Optimierung der Osteotomieführung bei Distraktionsosteogenese

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

Die vertikale Alveolarfortsatzdistraktion findet vor allem in der Behandlung von Alveolarkammatrophien in Vorbereitung auf Implantationen ihre Anwendung. Dabei ist neben der exakten Positionierung des krestalen Knochensegmentes zur Realisierung einer kaufunktionell günstigen axialen Implantatbelastung die Blutversorgung des isolierten Unterkiefersegmentes von erfolgsbestimmender Bedeutung.
Ziel dieser Arbeit ist es, die anatomischen Details der interforaminalen Blutversorgung des Unterkiefers zu erarbeiten.
Zur Darstellung der Blutversorgung des ventralen Unterkiefersegmentes werden verschiedene Verfahren erprobt und entwickelt.

Publikation(en):

Betreuer:

 Dr. R. Fröber, Prof. Dr. Dr. C. Redies

 

 

Name:

Bettina Hesse

Studiengang
Ziel:

Diplomfach Biologie
Promotion

Titel der Arbeit:

Verteilungsmuster von Muskelfasertypen in der Rückenmuskulatur des Menschen

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

In den letzten Jahren sind verschiedene Konzepte entwickelt worden, die zu einem tieferen Verständnis der Funktionsweise der Rückenmuskulatur des Menschen beitragen sollen und insbesondere als Grundlage für präventive und therapeutische Ansätze zur Behandlung der Volkskrankheit „unspezifischer Rückenschmerz“ dienen. Aus der Zuordnung einzelner Muskeln zu bestimmten Funktionsbereichen, wie der Stabilisierung oder Mobilisierung der Wirbelsäule, lassen sich Anforderungen an die Muskelfasertypen-Zusammensetzung der entsprechenden Muskeln ableiten. Für eine optimale Erfüllung der Anforderungen sollten Stabilisatoren überwiegend aus oxidativen, ausdauernden Fasern und Mobilisatoren aus schnellen, glykolytischen Fasern aufgebaut sein. Unsere vergleichenden Studien zum metabolischen Profil der Rückenmuskulatur bei verschiedenen Säugetieren, die es sich zum Ziel gemacht haben, den evolutiven Hintergrund der menschlichen Rückenmuskulatur zu klären, haben artübergreifende Prinzipien in der Faserverteilung erkennen lassen. Die sich daraus ableitende Klassifikation der Rückenmuskeln kleiner quadrupeder Säugetiere und ihre Zuordnung zu bestimmten Aufgaben decken sich überraschend gut mit den für den Menschen entwickelten Konzepten. Daraus lässt sich eine allgemein gültige, funktionelle Einteilung der Rückenmuskeln für Säugetiere formulieren, die uns nun als Arbeitshypothese für die Untersuchungen am Menschen dient. Parallel dazu führen wir Studien an weiteren Säugetieren durch, die sich entweder in ihrem Lokomotionsmuster oder in ihren Körperproportionen von den bisher untersuchten Arten unterscheiden, um so die Adaptivität dieses Organsystems testen zu können. Diese Arbeit wird im Rahmen des Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Prävention (KIP) der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten Erfurt gefördert.

Publikationen:

Betreuer:

Dr. N. Schilling, Dr. R. Fröber, Prof. Dr. M. S. Fischer

 

Name:

Daniel Gröschel

Studiengang
Ziel:

Humanmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Werden proximale Humerusnägel den anatomischen Gegebenheiten gerecht? Unterschiedliche proximale Humerusnägel im Vergleich!

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

Für die Stabilisation von Humeruskopffrakturen stehen unterschiedliche Osteosynthesen zur Verfügung. Bei der Verwendung von Marknägeln erscheint der operationsbedingte Weichteilschaden geringer als bei der operativen Versorgung mit Plattensystemen. Diese Studie untersucht zwei Nagelsysteme zur Versorgung von Humeruskopffrakturen an frischen Leichen im Paarvergleich. Sie umfasst die Implantation der Nagelsysteme entsprechend der jeweiligen Herstellerangaben. Anschließend erfolgen Präparation, Vermessung und Fotodokumentation der Präparate. Die postoperative Ausrichtung der Nägel im Humerus wird computertomografisch erfasst und ausgewertet. Beim Vergleich verschiedener Systeme werden u.a. folgende Fragen in den Mittelpunkt gestellt:
- Werden die relevanten Strukturen (Tuberculum majus, Tuberculum minus, Kopfkalotte) durch die Schrauben bzw. die Nagelbasis fixiert?
- Tragen die Fixierschrauben der Zweiteilung des
Tuberculum majus Rechnung?
- Wie liegen die Verriegelungsschrauben zum N. axillaris?
- Welche Konsequenzen hat eine räumliche Verschiebung des
Nageleintrittspunktes in der Kalotte (zentral vs. peripher)?
Werden die Fragmente immer noch ausreichend fixiert und
ergibt sich ein Unterschied durch verschiedene Nageldesigns?

Publikation(en):

Betreuer:

Dr. Th. Mückley, Dr. R. Fröber, Prof. Dr. Dr. G. Hofmann

 

Name:

Sebastian Ullm

Studiengang
Ziel:

Humanmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Sprunggelenkarthrodese (OSG-USG) mit retrograden Nägeln

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

In einer vergleichenden Studie werden anatomische und radiologische Unterschiede zwischen einem geraden (BIOMET) und einem anatomisch gekrümmten Arthrodesenagel (Stryker Trauma) erarbeitet. Dabei soll geklärt werden:
- Ob und welche anatomisch funktionelle Strukturen durch die
Implantation der Nägel verletzt werden.
- Wie gut die knöcherne Einbettung der Nägel im Calacaneus
erfolgt.
- Ob nach Einrichtung der Arthrodese eine funktionsgerechte
Valgus-Einstellung des Calcaneus erreicht wird.

Publikation(en):

Mückley T., Ullm S., Petrovitch A., Klos K., Beimel C., Fröber R., Hofmann G.
Comparison of Two Intramedullary Nails for Tibiotalocalcaneal Fusion: Anatomic and Radiologic Considerations.
Foot & Ankle International 2007, In Press.

Betreuer:

Dr. Th. Mückley, Dr. R. Fröber, Prof. Dr. Dr. G. Hofmann

 

Name:

Dirk Wähnert

Studiengang
Ziel:

Humanmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Untersuchung der mechanischen Eigenschaften ausgewählter Osteosynthesen zur Versorgung suprakondylärer Frakturen am Femurmodell

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

Diese Arbeit zielt auf die biomechanische Evaluation verschiedener Osteosyntheseverfahren zur Versorgung komplexer distaler Femurfrakturen vom Typ AO 33 A3 und AO 33 C1. Dazu werden unterschiedliche Nagel- und Plattenosteosynthesen in einem synthetischen Knochenmodell instrumentiert und getestet. Kondylär besteht das Knochenmodell aus anatomisch geformtem PU-Hartschaum dessen Eigenschaften in etwas denen von stark osteoporotischen Knochen entsprechen. Das restliche Knochenmodell besteht aus einem 3rdGenerationCompositeBone (Fa.Sawbones Inc.). Getestet werden die Osteosynthesen hinsichtlich axialer sowie radialer Steifigkeit und Festigkeit.

Publikation(en):

Betreuer:

Dr. Th. Mückley, Dipl. Ing. K. Hoffmeier, Dr. R. Fröber, Prof. Dr. Dr. G. Hofmann

 

Name:

Christian Wietschel

Studiengang
Ziel:

Humanmedizin
Promotion

Titel der Arbeit:

Versorgung von Oberarmfrakturen mittels Marknagel- und Platten-Systemen

Abschluß der Arbeit:

voraussichtlich 2008

Inhalt
Methoden:

Untersucht werden Osteosynthesen (in vitro) mit bewährten Implantaten sowie Prototypen hinsichtlich ihrer initialen Stabilität und Dauerfestigkeit. Primär erfolgt die Untersuchung an zwei verschiedenen synthetischen Knochenmodellen (Humerus: Foam Cortical Shell und 3rd Generation Composite Humerus, Fa. Sawbones). Anschließend soll die die Evaluierung der beiden stabilsten Implantatsysteme in humanem Knochen vorgenommen werden.

Publikation(en):

Betreuer:

Dr. Th. Mückley, Dipl. Ing. K. Hoffmeier, Dr. R. Fröber, Prof. Dr. Dr. G. Hofmann

 

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Letzte Aktualisierung: 2007-04-04 12:09:15